Aachener Polizei warnt vor „Legal Highs“ nach Todesfall

Quelle: Polizei Aachen, beispielhafte Abbildung
Bei einer Hausdurchsuchung im letzten Monat fand die Polizei in Eschweiler mehrere Drogen, die als „Legal Highs“ bezeichnet und danach zur Analyse an das LKA übergeben wurden. Nach Auswertung der Ergebnisse warnt die Polizei Aachen dringend vor dem Konsumieren der Betäubungsmittel.

„Im Rahmen der noch laufenden Ermittlungen kann in bislang drei Fällen eine Todesursache durch Einnahme dieser Stoffe nicht ausgeschlossen werden bzw. ist als wahrscheinlich einzustufen“, teilte dazu die Pressestelle der Aachener Polizei mit. „Die Plastikverpackungen täuschen durch das auffällige Design über die Gefährlichkeit und Illegalität hinweg.“

Drogenfund in Eschweiler
(Quelle: Polizei Aachen)

Was genau die bunten Tütchen (siehe Bild) enthalten, gibt die Polizei nicht bekannt. Der Käufer könne erst recht nicht erkennen was die „Legal Highs“ enthalten, was die Einnahme unkalkulierbar mache. Sogar auf der Verpackung sei oft ein Warnhinweis, dass das Produkt nicht zum Verzehr geeignet sei. Und legal seien die vermeintlichen „Legal Highs“ schon gar nicht, verrät die Polizei und beruft sich auf dad NpSG (Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz).

Die Polizei rät: Sollten Sie „Legal Highs“ oder ähnliche Stoffe zu sich genommen haben, dann begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Aufsicht. Es besteht ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Sollten Ihnen Personen bekannt sein, die diese Stoffe erworben oder konsumiert haben, verständigen Sie unverzüglich Polizei und Rettungsdienste.

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Über Vitus Studemund 22 Artikel
Schwerpunkte sind Aktivismus, Politik und Kriminalität in Aachen und NRW

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