Folgen des Hitzesommers in NRW

41,2 Grad Celsius wurden diesen Sommer in NRW gemessen - Rekord.

Auch NRW blieb von dem bundesweit dritt-heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen nicht verschont. Landesweit konnte man mehrfach Temperaturen von über 41°C auf dem Thermometer sehen. 41,2 °C wurden in Duisburg-Baerl gemessen. So heiß war es in Nordrhein-Westfalen noch nie. Der Temperatur- Durchschnitt lag bei 19,1°C und war nur in den Jahren 2003 und 2018 minimal höher.

Auch die Trockenheit war extrem. Nur rund 140 Liter Regen fielen pro Quadratmeter, im bundesweiten Durchschnitt waren es 175 Liter. Dadurch war die Bodenfeuchte in NRW so niedrig, wie noch nie seit Beginn der Messungen, was für viele Bäume und andere Pflanzen dramatische Folgen hatte.

Durch die Trockenheit stieg auch stetig die Waldbrandgefahr. Schon um Ostern gab es mehrere Wald- und Moorbrände. Bereits in den letzten Jahren stieg die Zahl der Waldbrände um mehr als das dreifache. Besonders die aufgeforsteten Nadelwälder sind davon betroffen; durch die Trockenheit kann jedoch auch in Mooren und Wiesen der berühmte glimmende Zigarettenstummel eine mehrere Hektar große Fläche in kurzer Zeit gefährden.

Man kann gespannt sein, wie sich die Sommermonate in den nächsten Jahren gestalten werden. Viele befürchten, dass der Trend der immer heißeren Sommer weitergeht und uns möglicherweise noch ganz andere Extreme erwarten.

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Über Rasmus Epperlein 12 Artikel
Schwerpunkte: Aachen und die Region

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