Greta im Hambacher Forst

Köln/Aachen/Morschenich: Heute besuchte Greta Thunberg, die Ikone der Bewegung „Fridays for Future“, den Hambacher Forst. Auf dem Weg zu ihrer Reise zum baldigen Klimagipfel in New York, welchen sie mit dem Segelboot klimaneutral über den Atlantik erreicht, machte sie eine „Abstecher“ zum Hambacher Forst. Sie sprach dort mit Wald-Besetzer*Innen und redete mit Menschen, die wegen dem Tagebau ihre Heimat verlassen müssen.

Greta mit Aktivistin Luisa Neubauer und Besetzer Clumsy auf einem Baumhaus

Den Pressevertreter*Innen gab sie sich enttäuscht:

„Wir zerstören unsere Natur. Auch nach Monaten des Protests hat sich fast nichts verändert. Orte, wie den Tagebau Hambach, zu sehen bestürzen mich zutiefst. Die Zeit läuft uns davon und die Regierungen enttäuschen uns weiterhin. Wir sind fertig mit reden, jetzt ist die Zeit zu handeln. Deutschland – genauso wie der Rest der Welt – muss sofort und schnell aus der Kohle aussteigen und RWE muss die Zerstörung des Hambacher Waldes stoppen. Unser Krieg gegen die Natur muss heute enden. Um das zu erreichen muss jede und jeder von uns kämpfen . Ich fordere euch alle dazu auf am 20. und 27. September am globalen Klimastreik teilzunehmen.“

Greta Thunberg

Durch den Besuch von Greta rückt „Fridays for Future“ für viele Kritiker*Innen immer mehr an den linksradikalen Rand. Die Besetzungen des Waldes und Tagebaus gelten als kontrovers.

Fotos: Ruben Neugebauer

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