Polizei: Scheunenbrand war Brandstiftung!

15 jähriger soll Täter sein

Vor 10 Tagen brannte in Aachen eine Scheune ab. Die Polizei nahm einen Jugendlichen fest. Symbolbild

Aachen: Am 4. September brannte eine Scheune auf dem Reiterhof „Gut Neuhaus“ an der Lintertstraße. Ein 15 Jähriger soll den Brand offenbar gelegt haben. Dies teilte die Pressestelle der Polizei mit.

Am 4. September zündete er demnach mutmaßlich die Scheune an, die zusammen mit 3000 Stroh- und Heuballen komplett niederbrannte. Das Feuer war stadtweit zu sehen und sogar in einem großem Umkreis zu riechen, weswegen die Feuerwehr an dem darauf folgenden Tag, Türen und Fenster möglichst geschlossen zu halten, und Lüftungsanlagen ohne ausreichende Filterung abzuschalten. In der Umgebung rieselten außerdem Splitter der Photovoltaik-Anlage.

Der mutmaßliche Täter hat nach Informationen des ZVA bereits einen Anwalt eingeschaltet und schweigt zu den Vorwürfen.

Die Scheune am 4. September.
Handyaufnahme: Twitter

Der Brand ist auch so tragisch, da auf dem Gut bereits vor 11 Jahren an der gleichen Stelle ein Gebäude abgebrannt war. Am 21. September 2008 war die noch sehr neue Scheune abgebrannt. Auch damals war der Rauch kilometerweit sichtbar und die Sirenen stadtweit zu hören. Da der Hof sehr nah am Wald steht, war das Risiko eines Waldbrandes bei beiden Bränden vorhanden. Bei dem jetzigen Brand konnte jedoch die Feuerwehr zeitnah informiert werden. Der Schaden beläuft sich wohl auf mehrere 100.000 Euro.

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Über Rasmus Epperlein 8 Artikel
Schwerpunkte: Aachen und die Region

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